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CATUS AG Wochenbericht: Das Wachstum der Eurozone bleibt am Jahresbeginn 2020 gedämpft

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Die heute vom Marktforschungsunternehmen IHS Markit veröffentlichten Umfrageergebnisse zeigen zwar eine gewisse Stabilisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten, allerdings kann von einer substanziellen Erholung noch nicht die Rede sein.

Wachstumsimpulse gehen nach wie vor nur vom Dienstleistungsbereich aus, das produzierende Gewerbe zeigt sich auf schwachem Niveau zumindest stabilisiert. Um einen stabilen Aufschwung in der Eurozone zu sehen, müsste eine überzeugende Erholung im produzierenden Gewerbe stattfinden.

Die EZB beginnt ihre Strategie-Prüfung

Auf der gestrigen EZB-Ratssitzung ist der Startschuss für die Überprüfung der geldpolitischen Strategie gefallen. Diese war lange angekündigt und soll den bereits vielfach diskutierten großen Rundumschlag enthalten. Zur Disposition steht damit nicht nur das Preisziel von gegenwärtig knapp unter 2,0 %, auch über die Erweiterung des geldpolitischen Zielkatalogs und die EZB-Kommunikation soll befunden werden. Die EZB beabsichtigt, den Prozess bis Ende 2020 abzuschließen.

Aktuell hält die EZB an ihrer lockeren Geldpolitik fest.

 

Rasche Ausbreitung des Coronavirus erhöht die Risiken für die Konjunktur in China

Sicherlich ist es noch zu früh, um genauere Berechnungen und Prognosen bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen für China zu tätigen. Dies wird sehr stark vom weiteren Verlauf der Epedemie abhängen. Allerdings steigt die Zahl der Ansteckungen deutlich. Das Hauptaugenmerk wird die Staatsmacht in China nun darauf richten, eine stärkere  Ausbreitung des Virus über das Epizentrum Wuhan (Provinz Hubei) zu verhindern.

Die Sektoren Touristik und der private Konsum werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um schmerzhafte Einbußen herum kommen, zumal die Epedemie gerade am Beginn der Hauptreisezeit zum Chinesischen Neujahrsfest ernstere Dimensionen angenommen hat.

 

 

Kurzüberblick über die wichtigsten Märkte:

Vorwoche
Veränderungen* Kurs heute 16:55 Uhr
DAX: 13.520 +0,39% 13.573
Euro Stoxx 50: 3.805 -0,60% 3.782
S&P 500: 3.324 -0,15% 3.319
Nikkei 225: 24.041 -0,89% 23.827 (Schlusskurs heute)
* VERÄNDERUNG ZUM FREITAG DER VORWOCHE

Rendite 10 jährige Bundesanleihen:

-0,331 % p.a.

Volatilitätsindex (CBOE Volatility Index)

Die Volatilität (CBOE Volatility Index) schwankte diese Woche zwischen 12,33 und 14,04 Punkten.