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CATUS-Monatskommentar: Investieren statt Spekulieren

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Keine Frage: Die Automobilindustrie ist einer der wichtigsten Treiber der deutschen Wirtschaft, Automobile sind unsere Leitindustrie. Etwa 800.000 Arbeitsplätze und ein Fünftel unserer Exporte hängen direkt davon ab. Umso mehr fasst man sich an den Kopf, wenn man sich das Verhalten der Bosse und Leitenden Angestellten dieser unserer Leitindustrie vor Augen führt und mit einigem Entsetzen hört und liest, was nach und nach an Details des großen Betrugs an Tageslicht kommt. Und natürlich wird der Geschmack in Anbetracht der Sonderbehandlung nicht besser, die die Autohersteller traditionell vonseiten der Politik genießen. Gebüßt werden muss im Ausland, speziell den USA. Verbraucherschutz in Deutschland? Leider Fehlanzeige!

„Kauft euch halt ein neues Dieselauto, wir geben auch was dazu“, blieb als Fazit des Diesel-Gipfels hängen. Dabei hat das Vortäuschen zu geringer Abgaswerte die deutsche Automobilindustrie insgesamt und speziell die Dieseltechnologie in Verruf gebracht. Dazu kommt der Umstand, dass in vielen deutschen Großstädten gültige Schadstoffgrenzwerte offenbar nur noch einzuhalten sind, wenn weniger Dieselautos fahren. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat bereits festgestellt, dass die Luftverschmutzung notfalls auch mit Diesel-Fahrverboten eingedämmt werden muss. Die geplante Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen reiche nicht aus – was Deutschlands Automanager aber nicht davon abhält, auf Zeit zu spielen und Verkaufsprogramme aufzulegen, statt echten Schadenersatz im Sinne nachhaltiger Nachrüstung zu leisten.

Professionelles Handwerk

Wenn aber das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit eines Produkts einmal erschüttert ist und potenzielle Kunden vor einem Kauf zurückschrecken, stehen Nachfragerückgänge ins Haus – zumal Deutschlands Automobilhersteller in Sachen E-Mobilität zurzeit nicht den Eindruck erwecken, als seien sie schon zur Zukunft bereit. Für die Wirtschaft und die Kapitalmärkte zieht hier möglicherweise ein veritables Problem auf und es wird mehr als Herablassung nötig sein, um es in den Griff zu bekommen.
Probleme ganz anderer Art treiben Fondsmanager um, die der Euphorie an den Märkten misstrauen und in Anbetracht eines annähernd historischen Höchstniveaus der Bewertungen das Chance-Risiko-Verhältnis von Aktien unterdessen mit Skepsis betrachten. Und das zu Recht, denn erhebliche Renditen erzielt man mit Aktienpositionen viel eher dann, wenn man sie zu günstigen Preisen kauft.

Wesentliche Kursgewinne unserer ViaCalma-Depots im vergangenen und diesem Jahr sind auf den Umstand zurückzuführen, dass wir zuvor unser Vertrauen in die Erholung von Rohstoffwerten nicht aufgegeben und in Phasen sogenannter Rücksetzer immer wieder darin investiert haben, wobei Rohstoffe nur eine von vielen Investitionen für die robuste Struktur unserer Depots waren und sind. Wir denken und handeln im Sinne unserer Mandanten langfristig und sehen Vermögensverwaltung nicht als Sprint, sondern als Langstreckenlauf. Wir wollen investieren, statt spekulieren. Und zwar investieren vor dem Hintergrund bestmöglicher Sicherheit. Und um sicherheitsorientiertes Investieren in die Tat umzusetzen, legen wir alle Fähigkeiten in die Waagschale, die dieses professionelle Handwerk ausmachen.

Richtige Streuung

Einer der wichtigsten Aspekte des sicherheitsorientierten Investierens ist die richtige und ausreichende Streuung und damit das Vermeiden sogenannter Klumpenrisiken, die man eingeht, wenn man alles auf eine Karte setzt, wenn man spekuliert. Wir legen deshalb das Geld unserer Mandanten nicht nur in Deutschland oder Europa an, sondern arbeiten mit Fonds und Fondsmanagern zusammen, die weltweit agieren. Die Fonds, die die Struktur unserer ViaCalma– und ViaVerde-Depots ausmachen, bestehen jeweils nicht nur aus einem bis drei, sondern mehreren hundert Einzelwerten. Ein Wert, eine Aktie kann, auch wenn er noch so vielversprechend daherkommt, der falsche sein und sich zum Totalverlust auswachsen. Je größer aber die Zahl der Werte, in die ein Fonds investiert, desto höher die Sicherheit des Anlegers – und desto besser die Arbeit des Vermögensverwalters.

Wer zu einer bestimmten Bank geht, um sein Geld anzulegen, muss damit rechnen, dass ihm die Produkte einer bestimmten Kapitalanlagegesellschaft nahegelegt werden – nämlich die, die der Bank gehört oder eng mit ihr zusammenarbeitet. Sicherheitsorientiertes Investieren durch einen professionellen Vermögensverwalter dagegen bedeutet unabhängige Dienstleistung, geprägt von Produktneutralität und Objektivität bei der Auswahl. Wir sind natürlich weder Hellseher, noch befragen wir die Glaskugel. Stattdessen stecken wir viel Zeit und unser ganzes Wissen und unsere Erfahrung in das Betreuen Ihrer Geldanlagen und bauen daraus die robusten Depots von ViaCalma und ViaVerde, die in richtiger Gewichtung aus festverzinsten Wertpapieren, Firmenbeteiligungen (Aktien), Rohstoffen und Immobilien bestehen.

Ernst Rudolf
Vorstand CATUS AG