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CATUS-Monatskommentar: Renten-, Gold- und Rohstofffonds verursachen Kursrückgänge

An den Aktienmärkten sind stärkere Kursschwankungen nichts Ungewöhnliches. Überraschend dagegen ist es, wenn solide Staatsanleihen, wie in den vergangenen Wochen, kurzfristig bis zu acht Prozent an Wert verlieren. Insgesamt ist die Unsicherheit an den Rentenmärkten größer geworden, da ein Zinsanstieg heute gravierendere Folgen hätte als in früheren Jahren: Das aktuelle Null-Zins-Niveau lässt keinen Puffer, um Kursverluste zu kompensieren. Viele Rentenfonds, wie sie sich auch in unseren ViaCalma- und ViaVerde-Depots befinden, legen benchmarkorientiert an, was bei steigenden Zinsen zu Kursverlusten führt und sich in der Depotentwicklung niedergeschlagen hat.

Wir hatten wegen der Griechenlandkrise schon im Mai mit steigenden Zinsen gerechnet und sind deshalb zugunsten der Cash-Positionen aus defensiven Mischfonds und Rentenfonds teilweise ausgestiegen. Aus dem gleichen Grund reduzierten in dieser Zeit einige Manager unserer defensiven und ausgewogenen Mischfonds die Restlaufzeit der in ihren Fonds investierten Rentenpapiere um ein bis zwei Jahre. Zweck: Je geringer die Restlaufzeit desto geringer sind die Auswirkungen eines Zinsanstiegs auf die Kursentwicklung.

In den ViaVerde-Depots haben wir die Quote defensiver und ausgewogener Fonds reduziert (Gewinnmitnahme), und zwar zugunsten sehr schwankungsarmer Geldmarktfonds, die wir als Versicherung gegen zukünftige Zinsanstiege ansehen.

Durch unser Engagement in Gold- und Edelmetallfonds verzeichneten die ViaCalma-Depots zusätzliche Kursrückgänge. Wir werden diese Fonds aber als Basisinvestment weiter in den Depots halten und haben nach dem starken Rückgang sogar günstig nachgekauft. Denn es bleibt dabei: Gold- und Edelmetalle, respektive Gold- und Edelmetallfonds sind immer noch eine Versicherung für künftige Krisen.

In den offensiven Depots nutzten wir den Kursrückgang von Rohstofffonds zum Nachkauf/ und damit zum Verbilligen der Anteile.

Unsere im Bereich Aktienfonds sehr defensiv orientierten Manager wie Frank Fischer vom Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen federten die starken Kursrückgänge im Europäischen Aktienmarkt sehr gut ab. Dieser Fonds hat mittlerweile wieder fast alte Höchststände erreicht.

Auf das Gesamtjahr betrachtet befinden sich alle Depots, sowohl in den Bereichen ViaCalma als auch ViaVerde, weiter im Plus.