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CATUS-Monatskommentar: Fit für die Zukunft

Es begann mit einem Fehlstart. Ein von Marktbeobachtern als „China-Böller“ bezeichneter Kursrutsch von über sechs Prozent schon am ersten Handelstag des neuen Jahres sorgte an den Börsen rund um den Globus für Fragezeichen. Neben den Anpassungsprozessen der chinesischen Wirtschaft, die sich schon seit über einem halben Jahr dämpfend auf die Kapitalmärkte auswirken, lieferten aktuelle Konjunkturdaten aus den USA noch mehr Verkaufsgründe. Ein schwungvoller Start einer Volkswirtschaft in das neue Jahr sieht anders aus. Allerdings: Sorgen wegen China und auch den USA mögen berechtigt sein, für Ängste gibt es keinen Anlass.

Wir werden gelegentlich gefragt, ob sich 2016 das Krisenjahr 2008 wiederholen wird. Unsere klare Antwort: eindeutig nein. Alles, was seinerzeit die Krise heraufbeschwor, findet zurzeit nicht statt. Im Gegenteil: Wir sehen die Weltkonjunktur insgesamt auf einem guten Weg. Der tiefe Ölpreis liegt an einem Überangebot, nicht an einer Nachfrageschwäche und wirkt obendrein wie ein globales Konjunkturprogramm. Außerordentliche Wachstumszahlen gehören sicherlich der Vergangenheit an. Die Unternehmen kommen aber auch in diesem Umfeld zurecht. Effizienzsteigerung (Einsatz von Technik und immer mehr Software) ist das Stichwort der Zukunft.

Fundamentale Wirtschaftsdaten sind ein Faktor für das Börsengeschehen, die Gefühle der handelnden Personen ein anderer. Im Laufe des Monats zeigte sich, dass zwar viel Sachliches für eine Erholung an den Kapitalmärkten sprach, die Zahlen der weltweit wichtigsten Indizes aber eher die Sorgen der Anleger repräsentierten. Im Rahmen der mittlerweile üblichen Ausschläge gaben die Kurse von Woche zu Woche nach. Auf das Zwischenhoch nach der Ankündigung der EZB, die Geldmenge auszuweiten, folgte ein Schwenk der Aufmerksamkeit auf die Wirkungen des starken Dollars und das bescheidene Wachstum der US-Wirtschaft. Euphorie geht anders.

Steigerungspotenziale aufbauen

Natürlich sind auch die Kursentwicklungen in den CATUS-Depots ViaCalma und ViaVerde vom Geschehen an den internationalen Kapitalmärkten beeinflusst. Allerdings sind aufgrund der breit gefächerten Anlagestruktur und variabler Strategien die Rückgänge im Vergleich zu den massiven Verlusten beispielsweise des DAX wesentlich moderater. Darüber hinaus nutzen wir Zeiten, in denen Kurse sinken, um neue Anteile hochwertiger Fonds zu günstigeren Preisen zu erwerben. Vor allem in den ViaVerde-Depots, in denen viel Cash zur Verfügung stand und steht, haben wir durch das Aufstocken einzelner stark gefallener Positionen ein erhebliches Steigerungspotenzial geschaffen.

Es kann natürlich sein, dass in den folgenden Wochen die Kapitalmärkte weiter nachgeben. Für diesen Fall sind wir mit immer noch genügend Cash oder cash-ähnlichen Anlagen (Geldmarktfonds) in den Depots sowohl von ViaCalma als auch von ViaVerde in der Lage, passend zu reagieren. Im Grunde wirkt Cash zurzeit wie eine Depotsicherung. Einerseits verliert es, wenn Aktien- und Rentenkurse fallen, nicht an Wert und stabilisiert so das Depot. Andererseits bietet es die Möglichkeit, das Depot für die Zukunft zu rüsten. Denn wenn die Kurse wieder steigen, legen die zuvor günstig erworbenen Fondsanteile ihr Potenzial frei.

Sparplan-Vermögensverwaltung: das Angebot der Stunde

Kursrückgänge können in der Geldanlage auch ein Vorteil sein. Das zeigen aktuell unsere Depots in der Sparplan-Vermögensverwaltung. Denn bei einer Laufzeit von mindestens zehn Jahren ist es sogar sinnvoll, wenn die Kurse im Depot in der ersten Zeit fallen, weil wir dann für das eingesetzte Geld mehr Anteile kaufen können, was sich mit später wieder steigenden Kursen im Wortsinne auszahlt. In den Via-Calma-Sparplandepots investieren wir in der aktuellen Phase teilweise zu 70 Prozent unter vorangegangen Höchstständen.

Wer also einsteigen und sein Geld langfristig anlegen will, für den ist jetzt eine Sparplan-Vermögensverwaltung genau das Richtige. Alles, was Sie mitbringen müssen, ist Geduld. Denn Geduld ist in der Sparplan-Vermögensverwaltung eine echte Tugend. Die Laufzeiten betragen 10 und 20 Jahre. Diese lange Zeit ist notwendig, damit das System seine Wirkung entfalten kann. Doch am Ende sind die zu erzielenden Erträge wirklich beeindruckend. Aber nicht nur für Einsteiger in die Sparplan-Vermögensverwaltung sind jetzt die Gelegenheiten günstig. Denn auch das Erhöhen von Sparraten in bereits bestehende Depots ist in diesen Tagen sinnvoll.

Ernst Rudolf
Vorstand CATUS AG