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CATUS-Wochenbericht: Die Aktienkurse konsolidieren die starken Zuwächse der Vorwoche

Nach den kräftigen Gewinnen der Vorwoche konsolidierten sich im Verlauf dieser Woche weltweit die Aktienmärkte. Die erste Euphorie über das Vermeiden der griechischen Staatspleite ist der Erkenntnis gewichen, dass bei diesem Thema noch sehr viel Unsicherheit vor uns liegt. Die Berichtssaison in Amerika – Zahlen von europäischen Unternehmen sind noch dünn gesät – läuft zufriedenstellend an.

Der DAX und der Euro Stoxx 50 legten diese Woche den Rückwärtsgang ein. Das Wochenhoch erreichten beide Indizes am Montag, und zwar mit rund 11.800 Punkten DAX und 3.711 Zählern Euro Stoxx 50. Zur Stunde (16:14 Uhr) notiert der DAX bei 11.450 Punkten und der Euro Stoxx 50 bei 3.620 Zählern. Der Datenkalender für die kommende Woche enthält nun auch vermehrt Quartalsberichte von europäischen Unternehmen.

S&P 500, DAX, Euro Stoxx 50, Nikkei 225 im Jahr 2015

In Amerika berichteten bisher etwa ein Viertel der S&P-500-Unternehmen ihre Quartalszahlen. Davon überraschten 72 % positiv. Allerdings gibt es deutliche Branchenunterschiede. Unternehmen aus dem Technologiesektor legten bisher mehrheitlich gute bis sehr gute Zahlen vor. Dies wurde aber in der Berichterstattung von dem mauen Ausblick auf Apple in Sachen iPhone-Verkaufszahlen überlagert. Die bisher vorgelegten Kennziffern von Unternehmen aus dem Industriesektor lagen im Rahmen der Erwartungen. Hier sind noch immer die Bremsspuren der schwachen US-Konjunktur aus dem ersten Quartal und dem Beginn des zweiten Quartals zu spüren. Der S&P 500 missachtete im Grunde bislang die ordentlichen Fundamentaldaten. Wie die europäischen Indizes legte auch er eine Verschnaufpause ein und notiert, nach einem Wochenhoch bei 2.132 Punkten am Montag, aktuell bei 2.095 Zählern.

Der Nikkei-Index verlebte eine vergleichsweise ruhige Woche mit wenigen Schwankungen und ging heute mit 20.544 Punkten aus dem Markt.

Schwächere Wirtschaftsdaten aus China belasten die asiatischen Märkte

China Inland, Indien, Korea und Philippinen im Jahr 2015 (auf Euro-Basis)

Ein schwächerer Einkaufsmanager-Index in China spielte heute den Verderber in Asien. Allerdings hat die chinesische Führung genug Pfeile im Köcher, um die Konjunktur wieder anzukurbeln.