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CATUS-Wochenbericht: Kurse in Europa und China erholen sich – verhaltene Entwicklung in Amerika

In Europa erholten sich in der zurückliegenden Handelswoche die Aktienkurse. Sie entsprachen damit den in der Euro-Zone guten Wirtschaftsaussichten. Der Markit-Einkaufsmanager-Index für den industriellen Bereich zeigte im Juli ein solides Wachstum – trotz des Einbruchs in Griechenland und der damit einhergehenden Verunsicherung.

S&P 500, DAX, Euro Stoxx 50, Nikkei 225 im Jahr 2015

DAX und Euro Stoxx 50 setzten ihre Erholung fort und damit die Entwicklung, die sich bereits am Ende der Vorwoche abgezeichnet hatte. Die bisherige Berichtssaison der europäischen Unternehmen zeigt, dass die seit Mitte 2014 kräftige Abwertung des Euros der Exportwirtschaft Rückenwind gibt. Der DAX erreichte genauso wie der Euro Stoxx 50 am gestrigen Donnerstag sein Wochenhoch, und zwar mit 11.664 Zählern (DAX) und 3.686 Punkten (Euro Stoxx 50). Heute ist ein Konsolidierungstag mit einer DAX-/Euro-Stoxx-Notiz von aktuell (16:47 Uhr) 11.520 und 3.650 Punkten.

Der amerikanische Aktienmarkt legte diese Woche den Rückwärtsgang ein. Der S&P 500 erklomm sein Wochenhoch mit 2.112 Punkten bereits am Mittwoch und hat bis zur Stunde auf 2.076 Zähler korrigiert. Der heutige Arbeitsmarktbericht setzte für den Aktienmarkt keine Impulse. Mit 215.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb des Agrarsektors bleibt der Stellenaufbau in den Staaten robust. Da die amerikanische Notenbank in den vergangenen Monaten stets betonte, dass eine anhaltende Arbeitsmarkterholung eine zentrale Voraussetzung für eine Leitzinsanhebung sei, wird eine US-Leitzinserhöhung im September immer wahrscheinlicher.

Der Nikkei-Index erlebte eine positive Handelswoche und ging mit einem Stand von 20.724 Punkten ins Wochenende.

Stabilisierung der Kurse in China

[China Inland (magenta), Indien (grün), Korea (rot) und Philippinen (blau) im Jahr 2015 (auf Euro-Basis)] China Inland, Indien, Korea und Philippinen im Jahr 2015 (auf Euro-Basis)

China Inland, Indien, Korea und Philippinen im Jahr 2015 (auf Euro-Basis)

Beobachter des Shanghai Composite Index sahen die Ergebnisse einer vergleichsweise ruhigen Handelswoche, in der sich die Kurse stabilisierten. Mit dem Festlegen der Untergrenze von 3.600 Punkten und dem oberen Ende der Bandbreite bei knapp unter 3.800 Zählern versuchte die chinesische Staatsführung, ein Stück Normalität am Markt zu etablieren.