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CATUS-Wochenbericht: Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles

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Dieser Satz aus Goethes Faust traf in den vergangenen Tagen nicht auf Entwicklung des Goldpreises zu, denn viele Investoren schlugen andere Wege ein. Steigende Renditen in den USA und Gerüchte über Diskussionen innerhalb der EZB, das Anleihekaufprogramm in der Eurozone zu reduzieren (Tapering), setzten Gold unter Druck. Der Goldpreis gab seit dem Monatsbeginn von rund 1.320 Dollar je Unze auf 1.250 Dollar nach.

Die folgende Grafik illustriert unsere Erwartung für die kommenden Wochen. Wir betrachten die aktuelle Schwäche des Goldpreises als gute Kaufgelegenheit. Die globale Nachfrage bleibt stabil und die weltweit lockere Geldpolitik der Notenbanken wird die Nachfrage nach der „Währung der letzten Instanz“ hochhalten. Ein Jahresendkurs 2016 von 1.350 Dollar je Unze und ein Anstieg über die 1.400er-Marke im Jahr 2017 erscheinen realistisch.

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Goldpreises seit März 2015 und mit der gestrichelten roten Linie die Erwartung für die kommenden Wochen.

Gespräche zum Wahlausgang in den USA

Der Gedankenaustausch mit unseren US-Partnern in Frankfurt brachte interessante Ergebnisse; es ging um den möglichen Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen am 8. November. Dabei stellte sich heraus, dass aus der Sicht vieler US-Bürger Donald Trump ein etwas anderes Bild abgibt, als wir Europäer das empfinden. Trump gilt weiten Kreisen überm Teich als Alternative zum „Politestablishment“, für das Hillary Clinton steht. Seine rüpelhaften Wahlkampfauftritte nehmen ihm die US-Amerikaner nicht sonderlich krumm; sie sehen sie auch als Show auf der Politbühne.

Womöglich sind wir gut beraten, einen Präsidenten Donald Trump ins Kalkül zu ziehen. Auf alle Fälle bleibt es spannend.

Index Wochentief Wochenhoch Kurs aktuell (17:35 Uhr)
DAX 10.481 10.646 10.490
Euro Stoxx 50 2.991 3.043 3.000
S&P 500 2.144 2.165 2.152
Nikkei 225 16.562 16.968 16.860