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Geldanlagestrategie in der Schuldenkrise

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Seit Wochen sind die täglichen Nachrichten von einem Thema dominiert: der Schuldenkrise der Staaten des Euro-Raums und den Versuchen, die europäische Währung zu erhalten. Selbstverständlich schlagen die Ereignisse und ihre Auswirkungen auf Strategien der Geldanlage durch. Die CATUS-Vorstände Ernst Rudolf und Manfred Wiegel haben sich auf besondere Weise auf die von ihnen erwarteten Szenarien eingestellt.

„Man muss leider sagen: Anlagen, die über 50 Jahre als absolut sicher galten, darunter vor allem Staatsanleihen, haben ihren Nimbus komplett verloren“, stellt Ernst Rudolf fest. „Der für Griechenland vereinbarte Schuldenschnitt zeigt: Totalverluste sind möglich, Staaten können auch in der heutigen Zeit pleite gehen – oder sollte man besser sagen: ‚gerade in der heutigen Zeit’?“

Die Wahrscheinlichkeit Geld zu verlieren, bis hin zur Gefahr eines Totalverlusts, ist in der aktuellen Situation aber auch für einst mit dem Prädikat „sicher“ versehene Anlagen wie Sparbuch, Sparbrief oder Festgeld real geworden. Denn wenn es zum Schwur kommt und im schlimmsten Fall die Frage „Wer bezahlt die Rechnung?“ eine Antwort sucht, bleiben zuletzt nur noch die Einlagen der Bürger.

Aus Wackelkandidaten könnten gravierende Problemfälle werden

„Der zurzeit beispielsweise für Griechenland angenommene Bedarf an Krediten ist für den Idealfall greifender Reformprogramme und eine anspringende Wirtschaft gerechnet“, berichtet Manfred Wiegel. „Das ist aber in keiner Weise sicher. Wenn sich stattdessen die Konjunktur abschwächt und deshalb die Börsen sinken, wird sich die Schuldenkrise der Staaten verschärfen, da ihnen Steuereinnahmen wegbrechen. So werden aus Wackelkandidaten wie Portugal, Italien und Spanien neue, gravierende Problemfälle.“

Je stärker die Börsen fallen, desto größer wird die Ausfallwahrscheinlichkeit von Staatsanleihen. Die EZB müsste einspringen und Papiere schlechter Bonität aufkaufen. Damit würde die Gelddruckmaschine angeworfen – ohne dahinter stehende Vermögenswerte. Der Staat könnte in der Konsequenz das Geld für seine Anleihen nicht mehr zurückzahlen. Ein Schuldenschnitt für weitere Euro-Staaten wäre unausweichlich. Und dem könnte sich aus Haftungsgründen auch Deutschland nicht entziehen.

Die beste Lösung: Investieren in Substanzwerte

„Auf der Grundlage dieser Annahmen haben wir bereits Konsequenzen für unsere Anlagestrategie gezogen“, beruhigt Ernst Rudolf. „Wir haben in den Depots nach Börsenrückgängen verstärkt Aktienpositionen aufgebaut und werden dies fortsetzen. Aktien als Firmenbeteiligungen sind Substanzwerte, die selbst starke Inflationen und Währungsreformen überleben können und in der Vergangenheit bereits überlebt haben.“

Die Anlagestruktur der Rentenwerte verbreitern die CATUS-Vorstände mehr und mehr sowohl in Staatsanleihen und Unternehmensanleihen sehr guter Bonität als auch in begrenztem Umfang in Emerging-Markets-Anleihen.

Sicherheit neu definiert

In der Folge erwarten sie durch den erhöhten Aktienanteil und steigende Unruhe an den Kapitalmärkten zwar mehr Schwankungen, aber insgesamt größere Sicherheit für das Vermögen ihrer Anleger. Der sinnvolle Auf- und Ausbau von Edelmetallpositionen (Gold und Silber) rundet die Anlagestrategie ab.

„Schwankung versus Sicherheit – dieser scheinbare Gegensatz wird durch die Erkenntnisse aus der Finanz- und Schuldenkrise zurechtgerückt“, ist sich Ernst Rudolf sicher. „Heutzutage sage ich meinen Kunden: „Sie müssen Schwankungen in Kauf nehmen, um überhaupt auf der sicheren Seite zu sein!“